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Daniela Hartlmaier
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Daniela.Hartlmaier@fliesen-hartlmaier.de

AUSWAHL DER PASSENDEN FLIESE

Seit Anfang der 80er Jahre geht der Trend zur professionellen Kochinsel. Inspiriert von Profiküchen, hält der praktikable Inselarbeitsplatz weiter Einzug in private Haushalte im Großraum München. Freilich gibt es neben dem Kochen „in der Mitte des Raumes” auch andere willkommene Alternativen – z.B. L-, U-, oder G-Förmige Küchen –, die ebenfalls ein angenehmes Arbeiten ermöglichen. Das Angebot an Mosaik-, Keramik-Fliesen oder Feinsteinzeug – auch im Großformat – ist überwältigend und kunterbunt.

Dennoch zeichnet sich ein Trend ab hin zu weißen Küchen, oder – orientiert an Profiküchen – zu Edelstahl- und Chromflächen. Dank innovativer Methoden bieten führende Hersteller ihr modernes Feinsteinzeug in Holzoptik, in Metalloptik, in Marmoroptik und vielen anderen modernen „Looks” an. Besuchen Sie unsere Fliesenausstellung in München. Dort zeigen wir Ihnen gerne, was alles möglich ist und helfen Ihnen bei der Auswahl Ihrer Fliese.

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KLEINE KÜCHEN

„Raum ist in der kleinsten Hütte“, hat Schiller einmal gesagt und ja: Auch in der kleinsten Küche bleibt genügend Platz zum Kochen – alles eine Frage der richtigen Planung und Beratung. Fragen nach Koch- & Essgewohnheiten oder Lebensstil sind für maßgeschneiderte Küchen so oder so im Vorfeld zu klären. Sogenannte Vielkocher werden eher Wert auf Zweckmäßigkeit und ergonomische Abläufe legen, wohingegen Gelegenheitsköche der Optik meist mehr Aufmerksamkeit schenken – die Grenzen sind fließend.

Bei schmalen Räumen gilt es besonders, auf den Öffnungsradius der Türen zu achten. Damit es nicht zum „Knall” kommt, empfehlen sich offene Regale. Alternativ zu geschlossenen Schränken, bietet der Markt auch Schiebetüren, Falttüren oder sogenannte Apothekerschränke. Wer auf einen einheitlichen Look aus ist, kann Schränke, Arbeitsflächen, Regale und sonstige Accessoires mit entsprechendem Feinsteinzeug verkleiden, die in Form & Farbe mit den Bodenfliesen und Wandfliesen harmonieren.

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ZWEI- & MEHRZEILIGE KÜCHEN

Von zwei- oder mehrzeiligen Küchen ist die Rede, wenn man mindestens auf zwei Seiten des Raumes küchentechnische Installationen bzw. Arbeitsflächen vorfindet. Bei großflächigen Küchen werden gerne Fliesen aus Keramik eingesetzt. Der natürliche Werkstoff, der technisch veredelt sogar in der Raumfahrt Verwendung findet, überzeugt durch seine ausdauernde Beständigkeit und extreme Härte. Neben Bodenfliesen und Wandfliesen wird Keramik auch als Beschichtungsmaterial in Küchen verwendet, da es gegenüber Säuren und Laugen resistent ist.

Schließlich überzeugt Keramik auch in der Energiebilanz. Kombiniert mit einer Fußbodenheizung spart man bis zu 30% Heizkosten. Allein: Die Optik überzeugt nicht jeden. Doch auch viele Fliesen aus Feinsteinzeug besitzen dieselben Vorteile und sind in beinah jeder gewünschten Optik verfügbar: von Naturstein über Holz bis hin zu Metall. Bei Interesse, nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder informieren Sie sich vor Ort in unserer Fliesenausstellung in München und lassen sich persönlich beraten.

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L-, U-, ODER G-FÖRMIGE KÜCHEN

L-förmige Küchen weisen – ganz dem Namen nach – eine über Eck erweiterte Arbeitsfläche auf. So bietet diese Lösung eher Raum für einen Esstisch. Anders die U-förmige Küche. Diese bietet zwar großräumige Arbeits- und Stellflächen, aber das Aufstellen eines Esstischs ist oft nicht möglich. Daher wird die G-Form gerne als das „Optimum von Nutzen und Wohnqualität” bezeichnet. Die G-Lösung überzeugt durch viel Stauraum, kurze Wege und ausreichend Platz für Sitzmöglichkeiten.

Was die meisten Küchen neben Bodenfliesen und Wandfliesen gemeinsam haben, ist der sogenannten Fliesenspiegel. Fettspritzer, Abwaschwasser, klebrige Tomatensauce – eine Küchenrückwand muss im Alltag einiges aushalten und leicht abwaschbar sein. Neben dem klassischen Fliesenspiegel aus Keramik kommen heute vermehrt Mosaike aus Glas, oder großformatiges Feinsteinzeug in Metalloptik zum Einsatz. Derzeit beliebt sind auch sog. Metro-Fliesen, auch Subway-Tiles genannt, weil sie optisch an Fliesen von U-Bahnhöfen in London oder Paris erinnern.

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INSELKÜCHEN

Inselküchen gewinnen im Wohnungsbau in München immer mehr an Beliebtheit. Warum? Kücheninseln sind kommunikativ und bieten mehreren Personen die Möglichkeit, gleichzeitig zu arbeiten. Wichtig dabei ist: Bereits vor dem Einbau der Küche muss die Stromversorgung der freistehenden Insel über Decke und Boden entsprechend geplant sein. Wer sich bei der Wahl der Fliese unsicher ist: Es gibt spezielles Feinsteinzeug, dass sich für die unter der Fliese laufenden Verkabelungen besonders eignet.

Weiterhin sind die Abstände zur Wand zu berücksichtigen, damit die Insel von allen Seiten gut erreichbar bleibt. Extra groß muss der Raum jedenfalls nicht sein. Bereits 15 Quadratmeter reichen nach Meinung vieler Experten für den Bau einer Inselküche aus. Neueste Trends in Sachen Fliesen gehen Richtung Feinsteinzeug in Holzoptik. Die speziell bedruckten Platten sehen täuschend echt wie Parkett oder Dielen aus, sind aber vor Verfärbungen (Rotwein) oder Verziehungen (Feuchtigkeit) gefeit und generell sehr stabil.

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KÜCHE IN DER DACHSCHRÄGE

Im Dachgeschoss ist die tatsächliche Nutzfläche des Raumes oft eingeschränkt. Bei einer Kopffreiheitshöhe von 1,80m bis 1,90m endet für viele die begehbare Nutzfläche, ohne dabei den Kopf senken zu müssen. Doch kann der nicht begehbare Raum beispielsweise mit einer entsprechend tiefer gelegten Arbeitsplatte als Arbeitsfläche zum Schneiden und Vorbereiten genutzt werden. Der darunterliegende Bereich dient dann als willkommener Stauraum für Töpfe, Pfannen und sonstiges.

Nur das Kochfeld sollte sich idealerweise nicht unter der Schräge befinden. Um zusätzlich Platz zu sparen, empfiehlt es sich, bei der Wahl der Fliese die Dicke des Materials zu berücksichtigen. Während Natursteinplatten oft bis zu mehreren Zentimetern dick sein können, erweisen sich modernste Feinsteinzeug-Platten mit einer von nur 3mm (z.B. Kerlite von Cotto D’Este) als Alternative – egal ob als Fliese im Großformat oder als Mosaik.

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BARRIEREFREIE KÜCHE

Es werden etliche Lösungen angeboten, um Menschen mit Handicap das Kochen in der eigenen Küche leichter zu machen. Zum Beispiel verstellbare Arbeitsplatten oder aufzugartige Hängeschränke. Alternativ zu diesen eher teuren, weil technisch aufwändigen Lösungen werden in der Raumgestaltung vermehrt Wege beschritten, die konsequent auf hohe, unerreichbare Stauräume verzichten. Bei diesen Lösungen sind Arbeitsfläche und Kochzeile auch einfach im Sitzen zu bedienen.

Mit einem möglichst geringen Anteil an Sonderbauteilen, soll barrierefreies Arbeiten effezient und kostengünstig realisiert werden. Viele Standardmöbel sind auch bei reduzierter Bewegungsfreiheit komplett nutzbar. Grundsätzlich gibt es zwei Wege zur barrierefreien Küche: Zum einen den Neu-, zum anderen den Umbau. Gerade für die Option Umbau gibt es spezialisierte Dienstleister. Die Wahl der passenden Fliese bleibt dabei Geschmackssache. Wir zeigen Ihnen gerne vor Ort, was möglich ist.

MATERIALIEN & HERSTELLER

Fliesen aus Keramik und Feinsteinzeug werden aus dem Rohstoff Ton und diversen Mineralien wie Quarz, Feldspat oder Kaolin hergestellt und durch einen speziellen Brennvorgang extrem haltbar gemacht. Arbeitsplatten aus Keramik oder Feinsteinzeug sind so gut wie unverwüstlich. Sie sind wasserundurchlässig, recyclingfähig, hitzebeständig, kratzfest und unempfindlich gegenüber Säuren. Unabhängig davon ob Mosaik oder Fliesen im Großformat: Produkte aus Keramik oder Feinsteinzeug sind von Natur aus frei von chemischen Ausdünstungen – im Unterschied zu manchem Naturstein –, raumluftneutral und sehr widerstandsfähig.

Die gebrannte Oberfläche macht es für Krankheitserreger, Hausstaub oder Schimmelpilze unmöglich, sich festzusetzen. Vielmehr bilden Fliesen einen neutralen Belag, der Gerüche, Dampf oder Qualm (anders als z.B. Holz) weder aufnimmt noch speichert. In Kombination mit einer Fußbodenheizung sinken die Vorlauftemperaturen: so wird weniger Energie verbraucht und weniger Staub aufgewirbelt, was zu einem angenehmen Raumklima führt. Über die Vor- und Nachteile informieren Sie sich am besten in unserer Fliesenausstellung in München.

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LICHT, FARBEN & KONTRASTE

Küchen weisen mindestens zwei Beleuchtungsarten auf: Eine Lichtquelle für die Arbeitsfläche und eine sog. Allgemeinbeleuchtung für den Raum. Da das Zusammenspiel von der Fliese mit der künstlichen Belichtung nicht trivial ist, sollte bei der Planung große Sorgfalt auf die Auswahl des passenden Feinsteinzeugs gelegt werden. Je nachdem, ob man sich für klein-, oder großformatige Fliesen, oder gar für verspielte Landschaften aus Mosaik entscheidet – und natürlich wie die Fugen im Raum verlaufen: Künstliches und natürliches Licht heben verschiedene Kontraste hervor und setzen unterschiedliche farbliche Akzente.

Dabei spielt die Raumhöhe genauso eine Rolle, wie die Anzahl der Fenster sowie die Raumgröße in toto. Nach der gängigen Farbenlehre gelten im Küchenbereich Blau- oder Grautöne als appetithemmend. Helle Farbtöne wie hellgrün, gelb, orange oder ein sanftes Rot gelten als „kommunikative” Farben. Zarte Farben wie etwa Pastellgrün oder ein helles Orange symbolisieren Appetit und Hygiene. Wer sich bei der Auswahl seiner Fliese unsicher ist, macht sich in unserer Fliesenausstellung in München am besten selbst ein Bild.

GRÜNE KÜCHE & ENERGIESPARPOTENZIALE

Mit ca. 25% Anteil am gesamten Stromverbrauch ist die Küche ein maßgeblicher Faktor in der Energiebilanz eines Haushalts. Angesichts steigender Energiepreise ist die Wahl energiesparender Geräte aber auch des passenden Heizsystems – Stichwort: Fußbodenheizung – allein aus wirtschaftlicher Hinsicht nicht zu unterschätzen. Bekannterweise eignen sich Fliesen aus Keramik oder Feinsteinzeug aufgrund ihrer hohen Speicher- und Wärmeleitfähigkeit ideal als Belag über Fußbodenheizungen. Die energetischen Vorteile liegen auf der Hand:

Die Strahlungswärme eines gefliesten Fußbodens verteilt gleichmäßig im gesamten Raum und senkt die Heizkosten um bis zu 30%. Mittlerweile gibt es auch Dienstleister, die ökologisch, nachhaltige Küchen als Gesamtpaket anbieten. Darin integriert sind z.B. modernste Müll- und Recycling Systeme, die eine maximale Verwertung der Abfälle ermöglichen. Das Ziel solcher Konzepte für Küchen besteht darin, den Energie- und Trinkwasserverbrauch zu reduzieren, ein nachhaltiges Kompostieren zu erleichtern und Lebensmittel länger aufzubewahren. Bei Interesse, nehmen Sie doch hier Kontakt mit uns auf oder besuchen unsere Ausstellung. Wir freuen uns.

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