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Daniela Hartlmaier
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WAHL DES PASSENDEN FORMATS

Die Zeiten, in denen Bäder reine „Funktionsräume” waren, oder von mehreren „Wohnparteien” gleichzeitig genutzt wurden, sind vorbei. Innenarchitekten sprechen vermehrt von der „Renaissance des Bades” und bezeichnen damit den Umstand, dass sich das Badezimmer in den eigenen vier Wänden zu einer Art „Refugium” entwickelt hat – zu einem Ort der Stille, an dem man entschleunigen kann. Die Auswahl der passenden Fliese ist hier ausschlaggebend.

Egal ob Wand- oder Bodenfliese im Großformat, aus Keramik, Feinsteinzeug, Mosaik oder in Holzoptik – die jeweiligen Materialien der verschiedenen Hersteller verpassen jedem Raum ein eigenes Klima und eine individuelle Note. Wer sich in Fragen Design, Optik, Service und Qualität der Produkte beraten lassen möchte, ist jederzeit in unserer Fliesenausstellung in München willkommen. In der Ausstellung können Sie eine breite Palette an Badfliesen besichtigen. Wir stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung und vermitteln bei Bedarf auch Handwerker.

KLEINE BÄDER

Nur weil ein Bad klein ist, bedeutet dies im Umkehrschluss nicht, dass die Anforderungen und Wünsche an Design und Optik ebenfalls gering ausfallen. Im Gegenteil: Allein die funktionalen Anforderungen unterscheiden sich nicht von denen, die an größere Badezimmer gestellt werden. Es empfiehlt sich also, einen Fachhändler oder Fliesenleger hinzuziehen.

Eine geschickte Raumaufteilung, platzsparende Einrichtungsgegenstände und Sanitäranlagen helfen dabei, kleine Bäder besser zu planen. Kleine Grundrisse sind ausschlaggebend für eine bestimmte Auswahl von Farben und Materialien. Feinsteinzeug im Großformat wirken auf den Betrachter eher beruhigend, wohingegen ein Mosaik mehr Dynamik in den Raum bringt.

GROßE BÄDER

Große Bäder erfordern eine professionelle Planung, denn auf größeren Flächen lassen sich besondere Wünsche anders realisieren. Zum Beispiel eine freistehende Wanne. Eine barrierefreie Walk-In-Dusche. Eine separate Toilette. Ein großflächiger Waschtisch. Oder zwei getrennte Waschbecken. Doch welche Bodenfliese & Wandfliese eignet sich? Sollen einzelne Funktionsbereiche optisch zusammengefasst oder voneinander abgehoben werden?

Bäder sollen i.d.R. sanft in ihrem Erscheinungsbild wirken und zum Verweilen einladen. Dazu trägt maßgeblich die Farb- und Materialkomposition bei. Feinsteinzeug in Holzoptik schafft ein anderes Raumklima als Feinsteinzeug, das wie Naturstein aussieht. Doch unabhängig vom Design – Mosaik, Bordüren, Keramik oder Fliesen im Großformat – gilt: Einheitliche Fliesen entfalten eine ruhige Wirkung, markantes Feinsteinzeug eine bewegte.

BÄDER OHNE FENSTER

Fensterlose Bäder sind zwar eher unerwünscht, doch in München keine Seltenheit. Das Tageslicht nimmt unmittelbaren Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden. Bei einer Badsanierung oder Neueinrichtung kommt es deshalb darauf an, ein solches Wohlbefinden auch ohne Tageslicht herzustellen. Ob eine helle oder dunkle Fliese gewählt wird, ist gar nicht so entscheidend für das Raumklima. Die künstliche Art der Belichtung ist ausschlaggebend.

In unserer Fliesenausstellung in München können Sie sich umfassend beraten lassen, damit Ihr Bad ohne Fenster in Zukunft kein Schattendasein fristet.

BÄDER MIT DACHSCHRÄGE

Bei der Planung eines Badezimmers unter dem Dach sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen etwa Statik, Schallschutz, Dämmung und Neigung des Daches. Raumhöhe und Neigung bestimmen nicht nur die Position der sanitären Anlagen, sondern stellen ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der passenden Fliese dar. Ist die Dachschräge aus Holz gefertigt, komplementieren Fliesen in Holzoptik das rustikale Ambiente.

Oder bevorzugen Sie eher Feinsteinzeug in einem metallischen Look als Kontrast zum Holzbalken? Vielleicht findet sich gar ein passendes Mosaik? Doch egal für welche Boden- und Wandfliese Sie sich entscheiden: die Positionierung von Waschbecken, Dusche, Wanne und Toilette sollte solide geplant sein – dann wird aus dem Bad unterm Dach auch eine Wohlfühloase.

BARRIEREFREIE BÄDER

Barrierefreie, senioren- und altersgerechte Bäder stellen nicht nur eine Folge des demographischen Wandels dar, sondern sind auch Ausdruck eines größeren Komforts und einer gemütlichen Wohnlichkeit. Schwellenlose, niveaugleiche Duschen und besonders rutschhemmende Bodenfliesen sind schließlich für jedermann einladend. Die bequeme Zugänglichkeit aller Funktionsbereiche bietet letztlich allen Personen einen höheren Wohnkomfort.

Aus Sicht der Handwerker und Fliesenleger steht die Funktionalität barrierefreier Bäder längst im Einklang mit einer optisch modern anmutenden, großzügigen Raumgestaltung. Die DIN-Vorschriften für die barrierefreie Gestaltung Ihrer sanitären Wohlfühloase dienen dabei lediglich als Orientierung: Komfort und Design können ganz individuell bestimmt werden. Ob Fliesen im Großformat, Feinsteinzeug in Holzoptik oder Mosaik-Bordüren – das bleibt eine Frage des persönlichen Geschmacks.

HERSTELLER & MATERIALIEN

Ob klassisch, elegant, rustikal, wohnlich und warm oder kühl und distanziert – Das Zusammenspiel von Farben, Formen und Oberflächen unterschiedlichster Mosaik-, Keramik-, Feinsteinzeug- oder großformatiger Fliesen sind für die Atmosphäre im Bad von entscheidender Bedeutung. Bodenfliesen aus Feinsteinzeug gelten als kratz-, druck-, stoß- und feuerfest. Sie sind langlebig, hygienisch und lichtecht, also so, dass sie bei Lichteinwirkung nicht ausbleichen. Da es ja in Bädern eher feucht zugeht, hat glasiertes und unglasiertes Feinsteinzeug dank seiner extrem niedrigen Wasseraufnahme (Porosität) einen entscheidenden Vorteil gegenüber Naturstein.

Doch Feinsteinzeug wird auch wegen seiner Festigkeit und Pflegeleichtigkeit sehr geschätzt. Aufgrund neuer digitaler Technologien, insbesondere im digitalen Fotodruck, kann Feinsteinzeug nicht nur sämtliche natürlichen Gesteinsarten abbilden. Viele Hersteller produzieren Fliesen mit einer verblüffend realistischen Leder-, Metall- oder Holzoptik. Aber auch komplexe Mosaike, dreidimensionale Strukturen und changierende Effekte zwischen glänzenden und matten Impressionen stellen willkommene Alternativen dar.

PLANUNG & AUSFÜHRUNG

Bei der Gestaltung und Auskleidung eines Badezimmers prallen verschiedenste Wünsche und Bedürfnisse auf engstem Raum aneinander. Planung und Ausführung benötigen dementsprechend Zeit: Ein durchdachtes Konzept im Vorfeld und eine fachgerechte Ausführung gelernter Fliesenleger bewahren Sie als Bauherr vor ungewollten Überraschungen. Vor der Sanierung, der Neu- oder Umplanung eines Bades sind grundsätzliche Fragen genau zu klären, damit der gewünschte bauliche Ablauf eingehalten werden kann.

Dazu gehören z.B. das zur Verfügung stehende Budget, die Maße sowie die besonderen Beschaffenheiten des Raumes – also Größe, Abstände, Barrieren, Schrägen, Raumtrenner, etc. Bäder mit Fenstern stellen bei der Planung meist die erste Wahl dar. Tageslicht erhöht das Wohlgefühl nachweislich und sorgt überdies für eine natürliche Belüftung. In unserer Fliesenausstellung in München können sie sich rund um das Thema Bad, Planung & Ausführung beraten lassen. Wir besorgen für Sie alle nötigen Materialien ausgewählter Hersteller und vermitteln ihnen auf Wunsch entsprechende Handwerker.

LICHT & FARBE

Ohne Licht können wir keine Farben wahrnehmen. Doch Licht beeinflusst auch menschliche Gefühlslagen. Helle, glänzende oder warme Bilder werden nachweislich mit positiven Stimmungen wie Lebensfreude oder Glück assoziiert. Die Sonne als der entscheidende Energielieferant spendet Licht, das sehr unterschiedliche Wahrnehmungen hervorbringt. Das Spektrum reicht von rot über orange, hin zu gelb und grün, bis hin zu blau oder gar violett.

Das Zusammenspiel des Sonnenlichts mit der Keramik oder dem Feinsteinzeug entscheidet in erster Linie über die optische Grundstimmung – morgens, mittags und abends. Dunkle Fliesen neigen dazu, Tageslicht zu „verschlucken”, schaffen dadurch aber belebende Kontraste, wohingegen helle Fliesen raumerweiternd und beruhigend wirken. Sämtliche Hersteller werben jedenfalls mit unterschiedlichsten optischen Effekten ihres Feinsteinzeugs.

AUSSTATTUNGSELEMENTE

Waschtisch, Wanne, WC und andere Einrichtungsgegenstände prägen das Erscheinungsbild ihres Bades. Egal ob ein kleines Waschbecken für das Gäste-WC oder ein großflächiger Waschtisch mit mehreren Becken für die ganze Familie: für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel existieren verschiedene Modelle. Entsprechend zu den unterschiedlichen Keramikserien sind Möbel erhältlich, die in Puncto Form, Farbe, Material und Oberfläche zum Stein passen.

Gleiches gilt für Badewannen (Freistehend, für 2 oder mehr Personen), WCs (Sonderlösungen, Bidets, Urinale oder spülrandlos), Duschen (spezielle Duschtassen, Abtrennungen, Walk-In-Duschen, Multifunktionsduschen), Armaturen (Berührungslose-, Aufputz- oder Unterputzarmaturen) – und natürlich Accessoires: Handtuchhalter, Seifenablage, Kosmetikspiegel, zusätzliche Ablagen, Steckdosen und Fernseher.

SCHIMMELPRÄVENTION

Die wichtigste Ursache für Schimmel im Badezimmer ist der Wasserdampf, der beim Duschen und Baden entsteht. Auf den feinen Tröpfchen bleiben Staub- und Schmutzpartikel haften. Das Zusammenspiel bietet Schimmelpilze eine ideale Lebensgrundlage. Ob in den Fugen der Fliesen, den Silikondichtungen oder an der Wand: Die optisch abstoßenden und gesundheitsschädlichen, schwarzen Flecken verbreiten sich meist schneller, als einem lieb ist. Doch das muss nicht sein. Die wichtigste Maßnahme ist der Kampf gegen die Feuchtigkeit – also intensives Lüften!

BILDERGALERIE

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